§ 1 Die Katholische Studierende Jugend (KSJ) ist ein katholischer, demokratischer Verband von Schüler*innen, Studierenden und jungen Erwachsenen. Das partizipative Gestalten des Verbandslebens steht im Mittelpunkt unserer ehrenamtlichen Arbeit.

Engagement und die kritische Auseinandersetzung in und mit Gesellschaft, Politik und Kirche machen

unser Handeln aus. Grundlage der Arbeit der KSJ ist die PLATTFORM. Die KSJ steht in der Tradition des HELIAND – Kreis Katholischer Frauen und des ND.

§ 2 Unter Wahrung ihrer Eigenart gehört die KSJ dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und als Mitgliedsbewegung der Internationalen Katholischen Studierenden Jugend (IYCS) und der Europäischen Katholischen Studierenden Jugend (JECI-MIEC) an.

1) Struktur

§ 3 Die Mitgliederhoheit liegt bei den KSJ-Stadtgruppen bzw. den KSJ-Diözesen. Ausgenommen der Mitgliedschaften auf Bundesebene.

Ein Mitglied erklärt die Mitgliedschaft in der KSJ gegenüber der KSJ-Stadtgruppe oder der KSJ-Diözese. Im Einzelfall ist auch eine Mitgliedschaft auf Bundesebene möglich

Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet die Bundesleitung auf Beantragung durch Stadtgruppen-, oder Diözesanleitung. Im Streitfall kann der nachfolgende Bundesrat angerufen werden. Außerdem kann die Bundesleitung einen Antrag auf Ausschluss stellen, über den dann auf dem folgenden Bundesrat entschieden wird.

§ 4 Die Arbeit in der KSJ erfolgt in den Stadtgruppen sowie auf Diözesan- und Bundesebene Jede KSJ-Stadtgruppemuss einer KSJ-Diözese angehören.

§ 5 Im Rahmen der vorliegenden Satzung der KSJ können sich die KSJ-Stadtgruppen, und KSJ-Diözesen eine eigene Satzung geben. Diese Satzungen dürfen dieser Satzung nicht widersprechen. Satzungen der KSJ-Stadtgruppen, und KSJ-Diözesen bedürfen der Bestätigung durch die Leitung der nächsthöheren Ebene. Im Streitfall ist ein Berufungsverfahren beim Beschlussgremium der nächsthöheren Ebene möglich.

Die KSJ-Stadtgruppe

§ 6 entfällt

§ 7 Aktionsgruppen sind eine spezielle Form der KSJ-Stadtgruppe, die sich durch offene Arbeit charakterisiert. Im Rahmen der KSJ-Arbeit haben Aktionsgruppen dieselben Rechte und Pflichten wie die KSJ-Stadtgruppen. Der Begriff KSJ-Stadtgruppe in der KSJ-Satzung beinhaltet auch die Aktionsgruppen. Schüler*innen

Cafés sind eine Form der Aktionsgruppe.

§ 8 Zur Stadtgruppenleitung einer KSJ-Stadtgruppe gehört mindestens das Amt einer Stadtgruppenleiterin und eines Stadtgruppenleiters und bis zu zwei geistlichen Verbandsleitungen an. Die Anzahl der Ämter als Stadtgruppenleiterin und Stadtgruppenleiter muss gleich sein.

Das Amt der Stadtgruppenleitung darf nicht durch hauptberufliche Referent*innen und Verwaltungskräfte der KSJ-Stadtgruppe ausgeübt werden. Zusätzlich können Erwachsene Mitarbeiter*innen gewählt werden. Sie beraten und unterstützen die Leitung, sind jedoch keine Leitungsmitglieder.

§ 9 Die gewählte Leitung einer geschlechtshomogenen KSJ-Stadtgruppe besteht aus einem*r geistlichen Verbandsleiter*in und mindestens eine*r Stadtgruppenleiter*in.

§ 10 Die Stadtgruppenleitung ist verantwortlich für die Vertretung der KSJ-Stadtgruppe auf der Diözesanebene, im BDKJ, dem HELIAND – Kreis Katholischer Frauen, dem ND sowie den Kontakten zu den kirchlichen und kommunalen Gremien.

Die KSJ-Diözese

§ 11 Die KSJ-Stadtgruppen einer oder mehrerer Diözesen bilden eine KSJ-Diözese. Die Leitungsorgane der KSJ-Diözese sind mindestens die Diözesankonferenz und die Diözesanleitung.

§ 12 Zur Diözesanleitung einer KSJ-Diözese gehört mindestens das Amt einer Diözesanleiterin und eines Diözesanleiters und bis zu zwei geistlichen Verbandsleitungen. Die Anzahl der Ämter als Diözesanleiterin und Diözesanleiter muss gleich sein. Das Amt der Diözesanleitung darf nicht durch hauptberufliche Referent*innen und Verwaltungskräfte der KSJ-Diözese ausgeübt werden.

§ 12 a) Die Diözesanleitung einer geschlechtshomogenen KSJ-Diözese besteht aus einem*r geistlichen Verbandsleiter*in und mindestens eine*r Stadtgruppenleiter*in.

§ 13 Die Diözesanleitung ist in ihrem Bereich für die Verwirklichung der PLATTFORM und die Einhaltung dieser Satzung verantwortlich.

§ 14 Die Diözesanleitung ist verantwortlich für die Vertretung der KSJ-Diözese, auf der Bundesebene, im BDKJ, des HELIAND – Kreis Katholischer Frauen, dem ND, sowie den Kontakten zu den kirchlichen und politischen Gremien.

§ 15 Die Diözesanleitung entsendet in die entsprechenden Gremien des HELIAND – Kreis Katholischer Frauen sowie des ND je eine*n Vertreter*in.

§ 16 Oberstes Beschlussgremium der KSJ-Diözese ist die Diözesankonferenz.

Ihr gehören mindestens an:

• Die Diözesanleitung sowie Vertreter*innen der Stadtgruppen als stimmberechtigte Mitglieder

• ein Mitglied der KSJ-Bundesleitung

• ein*e regionale*r Vertreter*in des BDKJ-Diözesanvorstandes

• je ein*e regionale*r Vertreter*in des HELIAND – Kreis Katholischer Frauen sowie des ND als beratende Mitglieder

Mitarbeiter*innen und Referent*innen können in ihrer KSJ-Diözese nur beratend der Diözesankonferenz angehören.

§ 16 a) Die Diözesankonferenz wählt die Delegierten für die Bundesebene.

Die Diözesankonferenz kann die Diözesanleitung beauftragen, weitere Delegierte zu benennen, falls ihr eine ausreichende Wahl von Delegierten nicht möglich ist oder gewählte Delegierte von ihrer Wahl zurückgetreten sind. Die benannten Delegierten müssen Mitglied des zu vertretenden Diözesanverbands sein.

Generell dürfen die Delegierten der KSJ-Diözesen, abgesehen von gewählten Diözesanleitungen, nicht als Referent*innen und Verwaltungskräfte in Ihrer KSJ-Diözese tätig sein.

§ 17 Über die Neuaufnahme bzw. Neubildung oder Auflösung von KSJ-Stadtgruppen entscheidet die Diözesankonferenz.

§ 18 entfällt

Landesarbeitsgemeinschaften

§ 19 Mehrere KSJ-Diözesen können auf Landesebene in Form von Landesarbeitsgemeinschaften zusammenarbeiten.

2) Organe der KSJ auf Bundesebene

§ 20 Die Organe der KSJ auf Bundesebene sind:

• die Bundeskonferenz

• die Bundesfrauenkonferenz

• die Bundesmännerkonferenz

• die Diversity-Konferenz

• der Bundesrat

• die Bundesleitung

Die Bundeskonferenz

§ 21 Die Bundeskonferenz ist das oberste beschlussfassende Organ der KSJ. Ihr obliegen die grundlegenden inhaltlichen Entscheidungen.

Der Bundeskonferenz sind vorbehalten:

• Beratung, Verabschiedung und Änderung der PLATTFORM

• Beratung und Beschlussfassung über Leitlinien für die KSJ-Arbeit

• Wahl der Mitglieder der Bundesleitung

• Beratung und Beschlussfassung über Symbole - insbesondere das Logo - der KSJ

• Entgegennahme und Diskussion des perspektivischen Leitungsberichtes der Bundesleitung

• Einrichtung von Projektausschüssen und Festlegung ihrer Ziele und Inhalte

• Wahl des Wahlausschusses

• Wahl der Delegierten für den KSJ Bundesamt e.V. (gemäß § 46)

Die Bundeskonferenz kann Aufgaben an den Bundesrat delegieren. Sie kann alle Aufgaben und Beratungsgegenstände aller Gremien an sich ziehen.

§ 22 Der Bundeskonferenz der KSJ gehören als stimmberechtigte Mitglieder an:

• alle Mitglieder der Bundesleitung (mit Ausnahme des ehrenamtlichen Bundeskaplans)

• je KSJ-Diözese eine Diözesanleiterin, ein Diözesanleiter und bis zu zwei geistlichen Verbandsleitungen, sofern diese Ämter besetzt sind

• die Delegierten der KSJ-Diözesen (gemäß der Berechnungsvorschrift in § 23)

• die Leitungen des HELIAND – Kreis Katholischer Frauen und des ND mit jeweils einer Stimme.

§ 23 Die Gesamtzahl der Delegierten entspricht der dreifachen Anzahl der KSJ-Diözesen.

Die Delegiertensitze sind zu einer Hälfte mit Frauen und zur anderen Hälfte mit Männern zu besetzen.

Die Aufteilung auf die jeweiligen KSJ-Diözesen hängt von ihrer Mitgliederzahl ab. Sie erfolgt getrennt nach Frauen und Männern nach D‘Hondt.

Bei nicht-ganzzahligen Werten wird zur nächst größerer ganzer Zahl aufgerundet.

Es gelten die Mitgliederzahlen vom 31.12 des Vorjahres.

Die fristgerechte Mitgliedsmeldung und die fristgerechte Beitragszahlung bilden die Berechnungsgrundlage für die Stimmschlüssel.

Über Abweichungen von dieser Regel entscheidet der Bundesrat. Er legt auch die endgültige Verteilung der Delegierten fest.

§ 24 Beratende Mitglieder sind:

• der*die Geschäftsführer*in der Katholische Studierende Jugend

• die Referentinnen und Referenten der Bundesleitung

• die Redaktionsleitungen der KSJ-Bundeszeitschriften

• ein*e Vertreter*in des BDKJ-Bundesvorstandes

• je eine*e Vertreter*in der IYCS und der JECI-MIEC

• die hauptberuflichen pädagogischen Mitarbeiter*innen der KSJ-Diözesen

• je ein*e Vertreter*in der KSJ-Landesarbeitsgemeinschaften

• die Sprecher*innen der Projektausschüsse auf Bundesebene oder dessen/deren Vertretung

• ein gewähltes Mitglied des KSJ-Bundesamt e.V., das nicht Mitglied der Bundesleitung ist

• der ehrenamtliche Bundeskaplan

§ 25 Die Mitgliedschaft in der Bundeskonferenz ist persönlich. Im Verhinderungsfall eines Mitgliedes einer Diözesanleitung kann das betreffende Mitglied der Bundeskonferenz eine*n Vertreter*in benennen. Frauen können nur durch Frauen, Männer nur durch Männer und geistliche Verbandsleitungen nur durch geistliche Verbandsleitungen vertreten werden. Die Stimmendelegation muss der Bundesleitung vorliegen.

Die Delegierten-Stimmen der KSJ-Diözesen können von der Diözesanleitung nur an Mitglieder der eigenen KSJ-Diözese weiterdelegiert werden.

Stimmenhäufung ist unzulässig.

§ 26 Die Bundeskonferenz tagt mindestens einmal im Jahr. Dieser Termin wird von ihr selbst beschlossen. Außerdem tagt sie, wenn dies die Bundesleitung, der Bundesrat oder ein Drittel der KSJ-Diözesen schriftlich unter Angabe der Gründe verlangen. Die*der jeweilige Antragsteller*in legt im Einvernehmen mit der Bundesleitung den Termin fest. Weiteres regelt die Geschäftsordnung der Bundeskonferenz und des Bundesrates.

Die Bundesfrauen-, die Bundesmänner- und die Diversitykonferenz

§ 27 Im Rahmen der Bundeskonferenz tagen die Bundesfrauenkonferenz die Bundesmännerkonferenz und die Diversity-Konferenz.

Ihre stimmberechtigten und beratenden Mitglieder entsprechen den weiblichen bzw. männlichen Mitgliedern der KSJ-Bundeskonferenz. Wobei sich die Bundesfrauenkonferenz aus ausschließlich den weiblichen Teilnehmenden, die Bundesmännerkonferenz ausschließlich aus den männlichen Teilnehmenden und die Diversity-Konferenz geschlechtsungebunden zusammensetzt.

Die Bundesfrauenkonferenz, die Bundesmännerkonferenz und die Diversity-Konferenz haben Antragsrecht auf der Bundeskonferenz, sind befähigt interne Absprachen zu treffen, sowie Positionierungen der jeweiligen Konferenz zu veröffentlichen.

Sie beraten über:

• Grundsätze und Positionen der thematischen Arbeit der jeweiligen Konferenzen, insbesondere der Mädchen- und Frauenarbeit, bzw. Jungen- und Männerarbeit bzw. Genderarbeit der KSJ

• Veranstaltungen und Schwerpunkte im Rahmen geschlechterspezifischer Jugendarbeit

• Geschlechterspezifische Interessenvertretung

Der Bundesrat

§ 28 Der Aufgabenbereich des Rates umfasst:

• Diskussion und Entscheidung über inhaltliche Schwerpunkte der Verbandsarbeit

• Beschlussfassung über die Jahresplanung, insbesondere die Durchführung von Bundesveranstaltungen

• Beschlussfassung über wichtige aktuelle Fragen

• Beschlussfassung über die Bundesbeitragssatzung

• Beschlussfassung über die Grundlinien der Außenvertretung, insbesondere im BDKJ

• Entgegennahme des Finanzberichtes

• Bestätigung, Nachwahl und Abberufung der Mitglieder der Projektausschüsse

• Beschlussfassung über die Satzung der KSJ, über die Geschäftsordnung von Bundeskonferenz und Bundesrat

• Schlichtung und Entscheidung bei Konfliktfällen

• Entscheidung bei Widersprüchen eines Mitglieds gegen den eigenen Ausschluss oder den Ausschluss anderer

• Entgegennahme des Rechenschaftsberichts der Bundesleitung und Beschlussfassung über die Entlastung ihrer Arbeit

§ 29 Dem Bundesrat gehören als stimmberechtigte Mitglieder an:

• die stimmberechtigten Mitglieder der Bundesleitung

• ein Mitglied der Leitung des HELIAND – Kreis Katholischer Frauen

• ein Mitglied der Leitung des ND

• Vertreter*innen der KSJ-Diözesen nach folgendem Schlüssel:

- bis 499 Mitglieder mit einer Stimme

- ab 500 Mitgliedern mit zwei Stimmen

Es gelten die Mitgliederzahlen vom 31.12 des Vor-Vorjahres.

Die fristgerechte Mitgliedsmeldung und die fristgerechte Beitragszahlung bilden die Berechnungsgrundlage für den Stimmschlüssel.

§ 30 Beratende Mitglieder sind:

• der*die Geschäftsführer*in der Katholische Studierende Jugend

• die Referentinnen und Referenten der Bundesleitung

• die Redaktionsleitungen der KSJ-Bundeszeitschriften

• je ein*e Vertreter*in der KSJ-Landesarbeitsgemeinschaften

• die Sprecher*innen der Projektausschüsse auf Bundesebene oder eine Vertretung dessen

• ein gewähltes Mitglied des KSJ-Bundesamt e.V., das nicht Mitglied der Bundesleitung ist

• der ehrenamtliche Bundeskaplan

§ 31 Als stimmberechtigte Vertreter*innen der KSJ-Diözesen können nur gewählte Mitglieder der Diözesanleitung entsandt werden. Bei zwei Stimmen müssen beide Geschlechter vertreten sein.

Die Mitgliedschaft im Bundesrat ist persönlich. Im Verhinderungsfall kann das betreffende Mitglied des Bundesrates eine*n Vertreter*in benennen.

Die Stimmendelegation muss schriftlich erfolgen und der Bundesleitung vorliegen.

Die Delegierten-stimmen der KSJ-Diözesen können von der Diözesanleitung nur an Mitglieder der eigenen KSJ-Diözese weiterdelegiert werden.

Stimmenhäufung ist unzulässig.

§ 32 Die Bundesrat tagt mindestens einmal im Jahr. Außerdem tagt er, wenn dies die Bundesleitung, der Bundesrat oder ein Drittel der KSJ-Diözesen schriftlich unter Angabe der Gründe verlangen. Die*der jeweilige Antragsteller*in legt den Termin im Einvernehmen mit der Bundesleitung fest. Weiteres regelt die Geschäftsordnung der Bundeskonferenz und des Bundesrates.

Die Bundesleitung

§ 33 Die Mitglieder der Bundesleitung werden durch die Bundeskonferenz der KSJ gewählt. Die Wahl erfolgt in der Regel auf drei Jahre.

§ 34 a) Die stimmberechtigten Mitglieder der Bundesleitung sind:

• ein*e politische*n Bundesleiter*in

• ein*e Geistliche*r Verbandsleiter*in

§ 34 b) Die Ämter müssen mit Personen besetzt werden, die sich nicht mit dem gleichen Geschlecht identifizieren.

§ 34 c) Um Vakanzen zu vermeiden können beide Ämter wie folgt gleich geschlechtlich besetzt werden:

• Steht drei Monate vor Bewerbungsschluss keine Person zur Verfügung, wird das Amt geschlechtsunabhängig ausgeschrieben

• Das nächste freie Amt wird für das fehlende Geschlecht ausgeschrieben. Der*die Amtsinhaber*in darf zusätzlich erneut kandidieren.

§ 34 d) Für den Fall, dass die Geistliche Verbandsleitung7Bundesleitung von einem Priester wahrgenommen wird, führt er die Amtsbezeichnung Bundeskaplan. Falls die Geistliche Verbandsleitung nicht durch einen Priester wahrgenommen wird, kann zusätzlich das Amt des ehrenamtlichen Bundeskaplans als beratendes Mitglied der Bundesleitung besetzt werden.

§ 35 Die Bundesleitung leitet die KSJ im Rahmen dieser Satzung und der Beschlüsse der Bundeskonferenz und des Bundesrates. Sie ist verpflichtet, vor den beiden Gremien Rechenschaft abzulegen, und zwar der Bundeskonferenz in Form eines perspektivischen Leitungsberichtes und dem Bundesrat in Form eines Rechenschaftsberichtes.

§ 36 Die Bundesleitung führt die laufenden Geschäfte im Rahmen der Satzung des KSJ-Bundesamt e.V.

§ 37 Die Bundesleitung stellt ihre Referenten*innen, der*die Redaktionsleiter*in der KSJ-Bundeszeitschriften und den*die Geschäftsführer*in an.

Diese sind gegenüber der Bundesleitung für ihren Bereich verantwortlich.

3) Die Projektausschüsse

§ 38 Die Projektausschüsse der KSJ sind Arbeitsgremien des Verbandes auf Bundesebene. Sie haben die Aufgabe, die von den Entscheidungsgremien getroffenen Beschlüsse umzusetzen.

§ 39 Über Ziele, Inhalte und Anzahl der Projektausschüsse entscheidet die Bundeskonferenz. Sie legt deren inhaltliche Schwerpunkte fest. Sie orientiert sich dabei an der PLATTFORM.

§ 40 Diözesan- und Bundesleitungen sind berechtigt und aufgefordert, der Bundeskonferenz Projektvorschläge zu unterbreiten. Ein solcher Antrag muss Ziel und Inhalt des Projektausschusses beschreiben. Der Antrag sollte dem letzten Bundesrat vor der Bundeskonferenz zur Begutachtung und zur Einleitung der Diskussion in den Diözesen vorgelegt werden.

§ 41 Die Veröffentlichung der Ergebnisse des Projektausschusses bedarf der Zustimmung der Bundesleitung. Jedem Bundesrat muss ein kurzer Arbeitsbericht des jeweiligen Projekts vorgelegt werden. Der Bundeskonferenz sind sämtliche Arbeitsergebnisse und ein ausführlicher Erfahrungsbericht (Einschätzung des beabsichtigten und des erzielten Ergebnisses) vorzulegen.

§ 42 Die Mitgliedschaft ist persönlich. Die Dauer der Mitgliedschaft ist abhängig von der Laufzeit des Projektausschusses. Diese beträgt in der Regel ein Jahr und kann von der Bundeskonferenz auf bis zu zwei Jahre ausgedehnt werden.

Jeweils ein Mitglied der Bundesleitung und/oder deren inhaltliche Vertretung arbeitet als Koordinator*in einem Projektausschuss mit.

§ 43 Die Zahl der Ausschussmitglieder beträgt höchstens acht Personen, ausschließlich dem zugeordneten Bundesleitungsmitglied und/oder deren inhaltliche Vertretung.

§ 43 b) Die Mindestanzahl für das Zustandekommen eines Projektausschusses liegt bei vier Personen. Die Ausschussmitglieder müssen aus mindestens zwei Diözesen kommen.

Wird eine dieser Bedingungen bei der Wahl nicht erfüllt, gilt der Ausschuss insgesamt als nicht gewählt.

Dabei werden drei Positionen mit Männern, drei mit Frauen und zwei offen besetzt.

§ 43 c) Jeder Projektausschuss wählt eine*n Sprecher*in.

§ 44 entfällt

4) Das KSJ-Bundesamt / Rechtsträger

§ 45 Die Bundesleitung unterhält eine Geschäftsstelle, das KSJ-Bundesamt.

§ 46 Rechtsträger der Katholischen Studierenden Jugend ist der KSJ-Bundesamt e.V.

Alles weitere regelt die Satzung des KSJ-Bundesamt e.V.

5) Der KSJ-Beitrag

§ 47 Jedes Mitglied ist verpflichtet, den vom Bundesrat festgelegten Bundesbeitrag zu entrichten.

§ 48 Alles weitere regelt die KSJ-Beitragsordnung.

6) Wahlen von Bundesleitungsmitgliedern

§ 49 Der Bundesrat wählt einen Wahlausschuss, der aus mindestens vier Mitgliedern besteht. Er ist paritätisch zu besetzen. Zur Wahl ist eine Zustimmung von mehr als der Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

§ 49 b) Der Wahlausschuss ist für die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl verantwortlich und beteiligt sich wesentlich an der Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten. Er bestellt eine Wahlleitung.

§ 50 Kandidat*innenvorschläge können bis spätestens zur Eröffnung der Wahl beim Wahlausschuss eingereicht werden. Vorschlagsberechtigt sind alle Mitglieder der KSJ und des Wahlausschusses.

§ 51 Die Wahl beginnt nach dem Schließen der Kandidaten*innenliste.

§ 52 Die Kandidaten*innen stellen sich vor. Es findet eine Personalbefragung statt. An ihr können sich alle Mitglieder der Bundeskonferenz beteiligen.

§ 53 Auf Antrag eines stimmberechtigten Mitglieds der Bundeskonferenz findet eine Personaldebatte statt. Teilnahmeberechtigt an der Personaldebatte sind nur die stimmberechtigten Mitglieder und die für den Wahlvorgang verantwortlichen Mitglieder des Wahlausschusses.

Auch durch Beschluss können keine anderen Personen zum Verlauf der Personaldebatte hinzugezogen werden. Es können aber zu einzelnen Punkten andere Personen gehört werden. Die Kandidierenden sind in jedem Fall von der Teilnahme ausgeschlossen.

Auf Antrag eines stimmberechtigten Mitglieds der Bundeskonferenz kann im Anschluss an die Personaldebatte einmalig eine erneute Personalbefragung stattfinden.

§ 54 Vor jedem Wahlgang stellt die Wahlleitung die Anzahl der anwesenden Stimmberechtigten fest.

§ 55 Die Wahlen zur Bundesleitung erfolgen mit einer Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden Stimmberechtigten. Es sind mehrere Wahlgänge möglich.

Ab dem dritten Wahlgang erfolgt eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten*innen, die im zweiten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben.

Ebenfalls erfolgt ab dem dritten Wahlgang die Wahl mit einer Zustimmung von mehr als die Hälfte der anwesenden Stimmberechtigten.

Es sind bis zu fünf Wahlgänge möglich. Zwischen den Wahlgängen können erneute Personalbefragungen und Personaldebatten beantragt werden.

§ 56 Steht nur ein*e Kandidat*in zur Wahl, der*die im ersten oder zweiten Wahlgang mehr Nein- als Ja-Stimmen erhält, muss die Wahl vorzeitig beendet werden.

Im dritten Wahlgang erfolgt die Wahl mit einer Zustimmung von mehr als die Hälfte der anwesenden Stimmberechtigten.

Es sind drei Wahlgänge möglich.

§ 57 Die Wahlleitung gibt das Ergebnis bekannt. Der gewählte Kandidat bzw. die gewählte Kandidatin erklärt der Bundeskonferenz, ob er*sie die Wahl annimmt.

§ 58 entfällt

§ 59 Die Abwahl eines Bundesleitungsmitglieds erfolgt mit der Zustimmung von mehr als der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder der Bundeskonferenz.

6) b) Sonstige Wahlen

§ 60 Kandidat*innenvorschläge können bis spätestens zur Eröffnung der Wahl eingereicht werden. Vorschlagsberechtigt sind alle Mitglieder der KSJ.

§ 61 Die Wahl beginnt nach dem Schließen der Kandidaten*innenliste.

§ 62 Auf Antrag findet eine Personalbefragung statt. An ihr können sich alle Mitglieder des jeweiligen Bundesrates/der Bundeskonferenz beteiligen. Auf Antrag kann auch eine Personaldebatte stattfinden. Hierfür gilt § 53 sinngemäß.

§ 63 Wahlberechtigt sind alle stimmberechtigten Mitglieder des jeweiligen Bundesrates/der Bundeskonferenz.

§ 64 Jede*r Stimmberechtigte kann maximal so viele Stimmen abgeben, wie es Positionen/Ämter zu besetzen gilt. Eine Häufung von Stimmen ist nicht zulässig. Die Besetzung der offenen Positionen/Ämtern erfolgt in der Reihenfolge der Stimmenzahlen, die die Kandidierenden jeweils auf sich vereinigen. Mindestens ist jedoch eine Zustimmung von einem Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

Können im ersten Wahlgang nicht alle Positionen besetzt werden, so ist maximal ein zweiter Wahlgang möglich. Zwischen den Wahlgängen können eine erneute Personalbefragung und Personaldebatte beantragt werden.

§ 65 Die Wahlleitung gibt das Ergebnis bekannt. Der gewählte Kandidat bzw. die gewählte Kandidatin erklärt dem jeweiligen Gremium, ob er*sie die Wahl annimmt.

§ 66 Ist niemand gewählt, kann sofort eine neue Kandidaten*innenliste eröffnet und eine neue Wahl durchgeführt werden.

7) Änderungen der PLATTFORM und Auflösung des Verbandes

§ 67 Änderungen der PLATTFORM werden mit einer Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder der Bundeskonferenz beschlossen.

§ 68 Der Beschluss zur Auflösung der KSJ bedarf der Zustimmung von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder der Bundeskonferenz.

8) Änderungen dieser Satzung

§ 69 Änderungen der KSJ-Satzung bedürfen der Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder des Bundesrates oder der Bundeskonferenz.

Auf Antrag eines Drittels der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder des Bundesrates muss der Beschluss über Satzungsänderungen an die Bundeskonferenz verwiesen werden.

Die §§ 20 – 27 und 67 - 69 der KSJ-Satzung können vom Bundesrat nicht geändert werden.

Eine Änderung der §§ 68 und 69 der KSJ-Satzung bedarf einer Zustimmung von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder der Bundeskonferenz.

9) Inkrafttreten und Übergangsregelungen

Diese Satzung tritt am 30.12.2011 in Kraft und wurde zuletzt am 06.10.2019 geändert.