Unsere Positionspapiere rund um das Thema Bildung
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Erich Kästner hat es auf den Punkt gebracht: "Es ist schon so: Die Fragen sind es, Das Nachfragen, die Neugierde möchten wir als KSJ und im Zuge unserer Bildungskampagne keinesfalls am Schuleingang zurücklassen. Wir meinen, dass sich Schule ändern muss, damit SchülerInnen nicht mehr als Objekte der Erziehung herumgeschubst werden, sondern Subjekte des eigenen Lernens werden. Zu den prägenden Erfahrungen, die SchülerInnen in der KSJ machen können, gehört, dass sie gebraucht werden, dass ihre Meinung zählt und dass der einzelne Mensch wichtig ist. Aus diesem Grunde mischen wir uns in Schule ein. Deshalb beschäftigt uns die Frage, wie können wir Schule ändern & wo müssen wir Schule neu denken? Wir verstehen unsere Positionspapiere nicht als Endpunkt einer Diskussion, sondern als Beginn eines Dialogs. Weil es die Fragen sind, die uns weiterbringen... Nun bekommt ihr einen Überblick über unsere Positionen rund um das Thema Bildung. Unter dem jeweiligen Kurzbeschreiben findet ihr die Position als PDF-Datei. In diesem Papier beschreiben wir unser Verständnis von Bildung und fordern einen gerechten und chancengleichen Zugang aller Schülerinnen und Schüler in Deutschland zur Bildung. Bildungsgerechtigkeitspapier Als KSJ beobachten wir mit Unverständnis, dass in den Debatten um die "Ganztagsschule" die eigentlichen Hauptbetroffenen, die SchülerInnen, nicht zu Wort kommen und auch nicht gefragt werden. Deshalb bringen wir die Sichtweise der SchülerInnen in die Diskussion ein. Diese Position stützt sich auf eine bundesweite Umfrage unter 500 KSJlerInnen. Mit der Resolution solidarisiert sich die KSJ mit den Studentenprotesten um die Novellierung des Hochschulrahmengesetzes und fordert zur grundsätzlichen Korrektur in der Bildungspolitik auf. Ein ausschließlich an ökonomischen Kategorien orientierter Bildungsbegriff führe auf längere Sicht zur Sinnentleerung des Bildungsgedankens. Stattdessen müsse im Mittelpunkt des Lernens der Mensch stehen. Die Eigenverantwortlichkeit und Mündigkeit der Studierenden müsse gestärkt werden. Bildung drücke sich nicht nur in Investitionen und Innovationen aus, sondern vielmehr in der Chance und dem Recht, auf eine eigenverantwortliche und selbstbestimmte Bildung. Das Ravensburger Manifest entstand auf dem ersten Bildungsgipfel, den die KSJ Deutschland zusammen mit der Katholischen Schülerlnnen Jugend Österreich (KSJÖ) und der Jeunesse Etudiante Crétienne Luxembourg (JEC-Lux) gestaltet hat. Im Manifest erklären die Hauptbetroffenen der Bildungsmisere, dass auf die Selbstständigkeit und Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler vertraut und die Würde aller Menschen im Bildungssystem respektiert werden muss. Eine alltägliche Erfahrung sei es für sie, bereits jetzt Verantwortung zu übernehmen, für das, was sie gelernt hätten, auch für das, was sie nicht gelernt hätten. Der Sinn des Lernens greife über die Schule hinaus. Sie verpflichten sich selbst, zu handeln. In dem Positionspapier äußert sich die KSJ zu Schwierigkeiten, Bedeutung und Perspektiven des schulischen Religionsunterrichtes. Eine besondere Rolle spielt dabei das Fach "Lebensgestaltung - Ethik - Religion". Religions-, Philosophie- und Ethikunterricht soll im Fächerkanon einen besonderen Stellenwert haben. Sie sind Orte an der Schule, die alle Beteiligten zur Reflexion und zum Gespräch über ihre christlichen bzw. humanen Werte und Ziele anregen. Diese Position ist Bestandteil der Aktion "Nur Ochsen büffeln" und fordert zu inner- und außerverbandlicher Diskussion und zum Handeln auf. Mit dieser Initiative wenden wir uns gegen eine Fortführung der jetzigen bildungspolitischen Praxis und fordern eine Bildung, die zur Mündigkeit erzieht und Werte wie Demokratie und Solidarität in den Mittelpunkt rückt. Die Position soll zu einem Dialog über Schule führen - unter den KSJlerInnen und mit den unterschiedlichen Gruppen in der Gesellschaft. Schule muss unter folgenden Leitfragen neu überdacht werden: Unter welchen Bedingungen muss die Schule heute arbeiten und was soll sie leisten? Wie gelingt es, Jugendliche zu Demokratie und Verantwortung für sich und ihre Mitwelt zu erziehen? Welche Leistungs- und Bewertungsmaßstäbe werden angelegt? Wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen Wissensvermittlung und Erziehungsauftrag? Wie soll die Rolle und die Ausbildung der LehrerInnen aussehen? |
